• VERSANDKOSTENFREI in DEUTSCHLAND
  • VERSANDKOSTENFREI in DEUTSCHLAND

Über die Stimmgabeln

John Shore, Lautenspieler im Orchester von G. F. Händel, erfand im Jahr 1711 die Stimmgabel, um Gesang und Musikinstrumente in einer gemeinsamen Tonfrequenz zu stimmen. Seit Hans Cousto 1978 die Kosmische Oktave entdeckt hat, nutzen wir sie, um Musik – oder bei einer Tonpunktur uns selbst – auf planetare Frequenzen einzustimmen.

Auf dieser Seite:

  • Die Stimmgabel-Modelle S, Splus, L und Lplus: Merkmale und Größenvergleich
  • So schwingt eine Stimmgabel
  • Halten und Anschlagen der Stimmgabel
  • Material der Stimmgabeln: Stahl vs. Aluminium
  • Frequenzgenauigkeit und Resonanz
  • Stimmfrequenzen

Die Stimmgabel-Modelle S, Splus, L und Lplus

Für alle Stimmtöne sind Stimmgabeln in den Ausführungen 'Standard' und 'Large' erhältlich, beide jeweils ohne oder plus Griffpolster.

Stimmgabel S

  • Spezialstahl, vernickelt *)
  • Spiegelglatte Oberfläche
  • Gerundete Kanten
  • Gabelarme 4 x 8 mm
  • Stiel mit verdicktem Ende
  • Frequenzzahl am Stiel eingestanzt

Stimmgabel L

  • Spezialstahl, vernickelt *)
  • Feinmatte Oberfläche
  • An den Kanten verlaufende Phase
  • Gabelarme 5 x 8 mm
  • Längerer Stiel
  • Ein Gabelarm kontrastreich mit Frequenzzahl und -name beschriftet.

Stimmgabel Splus (Unterschiede zum S-Modell)

  • Längerer Stiel mit Griffpolster aus mit Kork gefüllten Elastomer
  • Ein Gabelarm kontrastreich mit Frequenzzahl und -name beschriftet.

Stimmgabel Lplus (Unterschied zum L-Modell)

  • Stiel mit Griffpolster aus mit Kork gefüllten Elastomer

*) Über Nickelallergien

Eine galvanisch aufgebrachte Nickelschicht garantiert, dass die Stimmgabeln nicht rosten. Von einer Nickelallergie ist uns bisher nichts zugetragen worden. Reaktionen auf Nickel treten bei Allergiker*innen nur auf, wenn sie über einen längeren Zeitraum mit der Haut in Kontakt kommen, z. B. beim Tragen von Ohrringen. Bei Stimmgabel-Anwendungen ist der Kontakt relativ kurz. Unsere Modelle Splus und Lplus verfügen ohnehin über ein Griffpolster, sodass beim Halten kein Kontakt mit der Haut erfolgt. Selbstverständlich gibt es auch keinen direkten Kontakt, wenn sich Stoff zwischen der Haut der behandelten Person und der Stimmgabel befindet.

Größenvergleich

Die Abbildung zeigt die Größenverhältnisse der Stimmgabeln mit 136,10 Hz. Die Modelle S und Splus haben bei gleicher Frequenz jeweils die gleichen Gabelarme. Die Gabelarme der L-Modelle sind größer und bei gleicher Frequenz länger als die der S-Modelle. Bei allen Modellen gilt: Je höher die Stimmfrequenz, desto kürzer die Gabelarme.

So schwingt eine Stimmgabel

Wird eine Stimmgabel angeschlagen, schwingen beide Arme hin und her. Die Luft zwischen den Armen wird abwechselnd verdichtet und verdünnt. Dadurch entstehen Schallwellen. Die Schwingung der Gabelarme wird über die Wölbung, welche beide Gabelarme verbindet, in eine Auf- und Ab-Bewegung des Stimmgabel-Stiels übertragen. Wenn man den Stiel auf den Körper setzt, ist die Vibration deutlich spürbar. Die Stelle schwingt in der gleichen Frequenz mit.

Halten und Anschlagen der Stimmgabel

Zum Anschlagen wird die Stimmgabel mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger am Schaft festgehalten und das Ende eines Gabelarmes, mit etwas Schwung aus dem Handgelenk, an einem Gegenstand angeschlagen, der nicht zu hart sein sollte, da sonst leise ein Pfeifton hervortritt. Die Stimmgabel kann gut am Ballen der anderen Hand angeschlagen werden – oder an einem Gegenstand, der etwa die Weichheit eines Handballens hat. Ein kleines zusammengerolltes Frotteehandtuch, an beiden Enden mit zwei Schnüren festgezurrt, ist ideal. Das Tuch ist auch gut zum Transport der Stimmgabeln geeignet.

Material (Stahl vs. Aluminium)

Die Stimmgabeln im Planetware-Shop sind aus hochwertigen speziellen Stahllegierungen, die sich durch besonders gute Schwingeigenschaften auszeichnen.

Edelstahl wäre zu starr und Aluminium hat eine hohe Wärmeleitfähigkeit. Beim Festhalten das Stimmgabel würde sich durch die Körperwärme das Aluminium ausdehnen und die Gabelarme etwas länger und dadurch die Stimmgabelfrequenz entsprechend tiefer werden.

Frequenz und Resonanz

Resonanz bedeutet Mitschwingen. Setze eine tönende Stimmgabel auf den Resonanzkörper eines auf dem selben Ton eingestellten Musikinstrumentes und die Saiten des Instrumentes beginnen sofort zu schwingen und zu tönen. Eine Stimmgabel-Tonpunktur wirkt in gleicher Weise. Unser Körper ist gleichsam ein Musikinstrument. Die Frequenzgenauigkeit ist der entscheidende Faktor für eine optimale Resonanz. Unsere Stimmgabeln im Shop sind präzise gefertigt.

Stimmfrequenzen

Der Schweizer Mathematiker und Musikforscher Hans Cousto übertrug 1978 astronomische Rhythmen mit dem Oktavgesetz in den auditiven Bereich und ließ sich Stimmgabeln mit den berechneten Frequenzen anfertigen. Heute werden die Stimmgabeln vor allem zur Tonpunktur und zum Einstimmen auf unsere planetarische Natur genutzt. Die Frequenzen liegen eine oder zwei Oktaven unterhalb der gewöhnlichen 440-Hz-Kammerton-Stimmung. Das hat entscheidende Vorteile: Die Stimmgabeln vibrieren länger und die Töne sind deutlich spürbarer. Dies kommt der Tonpunktur zugute.